Drohnen-Test: Alles was du vor Deinem Kauf wissen musst!

Drohnen Kaufberatung: Worauf Du achten solltest

Den Überblick über das Angebot an verschiedenen Drohnen auf dem Markt zu behalten ist nicht immer ganz so einfach. Ich gebe Dir Ratschläge mit auf den Weg, um dir den Kauf der richtigen Drohne zu erleichtern und einen Fehlkauf auszuschließen. In diesem Drohnen-Test erfährst Du alles Wissenswerte! Was Du vor Deinem ersten Flug beachten musst, findest Du in meinem Artikel hier.

Achte auf Deine Bedürfnisse

Auf dem Markt gibt es einige große Hersteller, die hochwertige Drohnen herstellen und dadurch auch dementsprechend teuer in der Anschaffung sind. Ebenso gibt es günstigere Modelle von weniger bekannten Herstellern, welche Drohnen zu teilweise wirklich billigen Preisen anbieten, worunter allerdings die Qualität der Drohnen und vor allem der Kamera leidet.

Zu Beginn solltest Du dir die Frage stellen, ob dir eine Einsteigerdrohne vorerst ausreicht, welche nicht ganz so teuer ist und auch mal einen Crash haben kann, ohne dass Du gleich in Panik verfallen musst. Hier steht der Spaß am Fliegen im Vordergrund. Oder benötigst Du von Vorne herein eine hochwertige, teurere Drohne mit Kamera und hochwertigem Zubehör, weil Filme und Fotos voll Dein Ding sind? Dann sollte es schon ein gewisses Budget sein, welches zur Verfügung steht. Auch über die Größe der Drohne, sowohl im Flug als auch im Transportzustand solltest Du dir Gedanken machen. Nimmst Du sie hauptsächlich auf dem Fahrrad mit oder transportierst Du sie im Auto? Schließlich willst Du mit Deiner Drohne ja raus in die schöne, weite Welt und willst Dich nicht zu Tode schleppen.

Das Budget - was Sinn ergibt und was nicht

Mit eins der wichtigsten Kriterien, nachdem Du die vorhergegangenen Punkte berücksichtigt hast, ist ganz klar der Preis der Drohne. Hersteller wie DJI bieten hervorragende Qualität zu einem dementsprechenden Preis. Da kann auch ein neuer Akku schonmal 100€ bis 150€ kosten. Andere Marken, wie zum Beispiel Yunecc bieten hingegen günstigere Rundumpakete, bei welchen dann auch schon ein Zusatzakku enthalten ist. Ersatzakkus liegen hier bei max. 40€. Denn seid Euch bewusst, auch nach dem eigentlichen Kauf der Drohne kann der Zubehör ganz schön ins Geld gehen.

Die Preise können also sehr variieren und es kommt immer etwas darauf an, welche Funktionen und Ausstattungen Dir wichtig sind. Der Hersteller Hubsan verzichtet bei seinen Drohnen auf Teile der technischen Ausstattung und bietet stattdessen Drohnen für knapp 250€ an. Dabei musst Du natürlich auf viele tolle Funktionen, welche z.B. DJI bietet, verzichten.

Weiße Drohne vor blauem Himmel

Verhalten, Reichweite, Flugzeit

Das Flugverhalten der Drohne sowie deren Reichweite und Flugzeit können je nach Hersteller und Modell extrem stark variieren. Ein geringes Gewicht kann dazu führen, dass die Drohne etwas wackeliger in der Luft liegt und viel (manuell) korrigiert werden muss, das kostet Akkuleistung. Die Flugzeit kann zwischen nur wenigen Minuten bis hin zu 35 Minuten variieren und ist von den Faktoren Akkuleistung sowie Gewicht der jeweiligen Drohne abhängig. Auch die Reichweite der Drohne kann stark variieren, allerdings darf in Deutschland gesetzlich bedingt nur innerhalb der eigenen Sichtweite geflogen werden (Infos dazu hier). Daher ist die Reichweite beim Einsatz in Deutschland nicht ganz so wichtig, sie kann jedoch auch als Gradmesser der technischen Reife und Leistungsfähigkeit der Drohne gesehen werden.

Für viele von Euch das Herzstück: Die Kamera der Drohne

Die meisten der mir bekannten Drohnenkäufer möchten mit Ihrer Drohne Content erstellen - sprich filmen und fotografieren. Die Auflösung der Kamera ist natürlich entscheidend für die Video- sowie Fotoproduktion. Die gängigen Drohnen unterstützen folgende Formate: Full-HD (1920 x 1080), 2,7K-Auflösung (2704 x 1520) sowie 4K-Auflösung (3840 x 2160).

Hinzu kommt noch die Bildrate, welche bedeutend für die Produktion ist. Die meisten Drohnen unterstützen zumindest 30 FPS und 60 FPS. Mitunter bieten hochqualitative Drohnen auch eine Bildrate von 120 FPS. 120 FPS können allerdings meist nur in Full-HD erreicht werden. Für 120 FPS in 4K reicht die Bandbreite des Speichers oft nicht aus. 

Gimbal-Systeme oder digitale Bildstabilisierung

Die besten Auflösungen und höchsten Frameraten bringen Euch leider nichts, wenn das Ergebnis aussieht, als wäre die Kamera beim filmen auf einem Thermomix gestanden, der auf Stufe 10 Getreide in Mehl verwandelt. Und je besser die Videoqualität, desto mehr fallen unschöne Bildruckler ins Gewicht. Darum gibt es verschiedene Wege von verschiedenen Herstellern, das Problem zu lösen und Wackler zu vermeiden. Bei Drohnen unterscheidet man zwischen 2 unterschiedlichen Ansätzen:

- Mechanischer Gimbal
- Bildstabilisierung durch Software

Die wirkungsvollste Methode, aber auch die teuerste und anfälligste, ist der mechanische Gimbal. Hierbei werden Bewegungen und Erschütterungen mechanisch ausgeglichen, meistens mit elektrischen Motoren. Die Ergebnisse sind meistens sagenhaft gut und überzeugen selbst Profis auf ganzer Linie. Ein Grund, warum im professionellen Bereich ausschließlich diese Lösung vorzufinden ist. 

Bildstabilisierung per Software funktioniert mit jeder Gerätegeneration besser, ich habe z.B. eine GoPro Hero7, und die Ergebnisse sind wirklich sehr gut. Allerdings kommt die Software bei starken Vibrationen oder sehr schnellen Bewegungen definitiv an ihre (natürliche) Grenze! 

Drohne vor weißem Hintergrund

Ausstattung / Zubehör

Für viele sind die möglichen Erweiterungen der Drohne ein ausschlaggebendes Kaufkriterium und oft sogar wichtiger als der reine Anschaffungspreis der Drohne. Derzeit gibt es folgendes gängige Zubehör für Drohnen:

- Mobiles Gestell zum Starten und Landen der Drohne
- Zusatzakkus
- Ersatzpropeller
- Drohnenplakette
- Erweiterungen für den Controller wie Signalverstärker oder Halterungen
- Transporttaschen
- Abnehmbare Kamera
- FPV-Anbindung (ermöglicht die Steuerung der Drohne mit einer virtuellen Brille)

Beim Fliegen mit einer virtuellen Brille ist zu beachten, dass Du niemals allein fliegen darfst, da Du die Umgebung mir der Brille nicht voll im Blick hast (siehe hier). Bei den FPV-Drohnen gibt es große qualitative Unterschiede und eine breite und detaillierte Recherche ist zu empfehlen. Generell solltest Du, falls Du auf ein spezielles Zubehör nicht verzichten kannst, vor dem Drohnenkauf checken, ob und welche Möglichkeiten es bei deinem Drohnenmodell gibt.

Die aktuellen Modelle im Drohnen-Test

Ich habe aktuelle Drohnen-Modelle getestet, verglichen und die meiner Meinung nach 5 besten Drohnen in unterschiedlichen Preis- und Leistungssektoren, die es derzeit auf dem Markt gibt, herausgearbeitet. Das sind meine 5 Favoriten:

Drohnenaufnahme von Sandstrand und Meer

DJI Mavic 2 Zoom

Die DJI Mavic 2 Zoom ist die brandneue Drohne von DJI und wurde zusammen mit der DJI Mavic 2 Pro vorgestellt und ein absoluter Traum! Während die Mavic 2 Pro mit einem 1-Zoll-Sensor und einer Auflösung von 20 Megapixeln ausgestattet ist, ist die Mavic 2 Zoom mit einem verlustfreien Zoom ausgerüstet. Das kommt allerdings auch mit einem saftigen Preis in Verbindung. Die DJI Mavic 2 Zoom Drohne kostet stolze 1.249 Euro. Allerdings passt meiner Meinung nach das Preis-Leistungsverhältnis gerade noch so zusammen und Du erwirbst mit dieser Drohne das beste und rundeste Gesamtpaket im Hobbybereich.

Die DJI Mavic ist eine klappbare Drohne und im eingefalteten Zustand super komfortabel zu transportieren. Das Gehäuse der Mavic 2 Zoom ist aerodynamisch optimiert und bietet nur sehr geringen Luftwiderstand. Zum Vorgänger hat sich das Gehäuse der Mavic 2 Zoom etwas verändert, macht jedoch nach wie vor einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Kamera-Gimbal-Einheit wurde optimiert und ist gegenüber Berührungen deutlich robuster und unempfindlicher gestaltet.

Die Mavic 2 erreicht dank des optimierten Gehäuses nun Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 72 km/h im Sportmodus.

Zum Lieferumfang der DJI Mavic 2 Drohne gehört Zubehör wie Ersatzpropeller, Ladegerät, Akku sowie Kabel und weitere Accessoires. Das Ladegerät ist nun kompakter und moderner gestaltet. Der neue Controller lässt sich durch die neuen abnehmbaren Joysticks noch einfacher transportieren.

Die DJI Mavic 2 Zoom hat ein Gewicht von 905 Gramm und erreicht trotz des Gewichts eine Flugzeit von bis zu 31 Minuten.

Bei der Mavic 2 Zoom kommt ein 1/2.3-Zoll-Sensor mit einer fixen Blende und einer Auflösung von 12 Megapixeln zum Einsatz. Das zweifache optische Zoom sorgt in Verbindung mit dem zweifachen Digitalzoom für einen vierfache, vollkommen verlustfreien Zoom bei einer FullHD-Aufnahme. Motive können somit noch näher rangeholt und dadurch Flugzeit/Akkuleistung eingespart werden. Der Hybrid-Autofokus erlaubt einen noch schnelleren und deutlich genaueren Fokus.

Die DJI Mavic 2 Zoom weist eine Bitrate von 100 Mbps auf und unterstützt den H.265-Codec. Die Drohne erlaubt des Weiteren 4K-Aufnahmen bei 30 FPS und 2,7K-Aufnahmen bei 60FPS. 1080p-Aufnahmen könne sogar bei 120 FPS aufgezeichnet werden. Das Signalübertragungssystem erlaubt eine Übertragung von bis zu 8 Kilometern Reichweite. Laut etlichen Tests und Videos ist dieser Wahnsinnswert auch erreichbar! 

Zusätzlich sind die DJI Mavic 2 Drohnen mit etlichen Anti-Kollisionssensoren und Sensoren für die intelligenten Flugmodi ausgestattet. Das Flugverhalten der Mavic 2 Zoom ist ausgezeichnet, Start- und Landemanöver sind stabil und die Reaktionsgeschwindigkeit als auch Fluggeschwindigkeit sind überragend. Die Mavic 2 bietet außerdem verschiedene Flugmodi und Steuerungsmodi.    

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Parrot Anafi

Die neuste Drohne namens Anafi aus dem Hause Parrot ist jetzt zu einem Preis von 599 Euro erhältlich. Die Parrot Anafi zeichnet sich durch das besondere Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Die Parrot Anafi ist jetzt mit einer 4K-Auflösung ausgestattet und bietet einfach wahnsinnig viel fürs Geld. Wem die DJI Mavic 2 Zoom zu teuer ist, aber möglichst geringe Kompromisse machen möchten, ist bei der Anafi genau richtig! 

Die Flugzeit der Drohne liegt bei 25 Minuten. Die Drohne ist mit einem Klappmechanismus ausgestattet und kann somit kompakt transportiert werden. Das Gewicht der Anafi ist überraschend gering. Gerade einmal 320 Gramm bringt die Drohne auf die Waage. Die Parrot Anafi schafft eine Spitzengeschwindigkeit von 54 km/h. Zum Zubehör zählen unter anderem ein stabiles Hardcase, der Skycontroller 3 von Parrot, eine 16 GB microSD-Karte, ein Akku, ein Montageschlüssel sowie USB-A zu USB-C Kabel.

Die Kamera der Drohne lässt sich mittels eines Kippschalters 180 Grad in der Vertikalen steuern. Dadurch erhält man mehr Bewegungsfreiheit bei der Videoaufnahme. Die Drohne verfügt jedoch nur über einen 2-Achsen-Gimbal. Die dritte Achse wird nur digital stabilisiert. 4K-Aufnahmen lassen sich nur bei 24 FPS aufzeichnen und mit einer Bitrate von 100 Megabit pro Sekunde speichern. UHD-Aufnahmen verfügen über 30 FPS und FHD-Aufnahmen über 60 FPS. Des Weiteren ist noch eine HDR-Funktion integriert.

Die Parrot Anafi ist mit einem 1 / 2.4-Zoll-Sensor ausgestattet und hat eine fixe Blende von f/2,4. Des Weiteren hat die Drohne einen verlustfreien Zoom, vergleichbar mit einem optischen Zoom. Das Sichtfeld der Linse der Drohne liegt bei 84 Grad.

Dank der Quick Charging Unterstützung lässt sich der Akku der Drohne in unter einer Stunde vollständig aufladen.

Die Drohne ist des Weiteren mit verschiedenen intelligenten Flugmodi ausgestattet, welche die Einsatzmöglichkeiten erweitern und der Kreativität freien Lauf lassen.

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XIAOMI FIMI X8 SE

XIAOMI macht seit einiger Zeit vorallem im Smartphone-Bereich auf sich aufmerksam. Dass der chinesische Hersteller aber auch Drohnen kann, hat er bei diesem Modell bewiesen. Die FIMI X8 SE Drohne von XIAOMI verfügt über eine 4K-Kamera und einen Drei-Achsen-Gimbal. Das Design ist faltbar und somit lässt sich die Drohne kompakt transportieren. Die Drohne lässt sich zu einem günstigen Einstiegspreis von unter 800 Euro erwerben. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist mit Blick auf die Funktionen und Ausstattung sehr gut und bietet eine Alternative zur DJI Mavic 2 Zoom oder zur Parrot Anafi.

Zusammengeklappt hat die Drohne eine Größe von 204 x 106 x 72,6 Millimetern und ist somit super kompakt, vergleichbar mit der Größe eines herkömmlichen Smartphones. Die Drohne wirkt 790 Gramm. Im Lieferumfang sind Akku, Ladekabel und Netzteil, Fernsteuerung sowie Ersatzpropeller enthalten. Die Drohne soll eine Flugzeit von bis zu 33 Minuten erreichen und eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 64,8 km/h. Die Drohne ist auf eine maximale Flughöhe von 500 Metern begrenzt. Die maximale Flugdistanz beträgt knapp 5 Kilometer.

Es lassen sich dank einer optischen Kamera und Ultraschall-Abstandssensoren an der Unterseite präzise Start- und Landevorgänge durchführen. Ein zusätzliches Positionierungssystem sorgt für stabilere Zustände bei fehlendem GPS-Signal.

Die 4K-Kamera der Drohne verfügt über einen Sony IMX378-Bildsensor mit einer Auflösung von 12 Megapixeln. Die fixe Blende ist eine f/2.2 Blende und das Sichtfeld beträgt 78,8 Grad. 4K-Aufnahmen funktionieren mit bis zu 30 FPS. 1080p-Aufnahmen dann auch mit 60 FPS. Die Daten werden mit einer Bitrate von 100 Mbps verarbeitet.

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Hubsan Zino 2

Die Hubsan Zino 2 Drohne von dem chinesischen Hersteller Hubsan ist die neuste Drohne aus der Zino Reihe. Die Drohne überzeugt mit einer (theoritischen) Reichweite von bis zu 8 Kilometern sowie 4K-Video mit ganzen 60 FPS. Neu ist außerdem noch die Fernsteuerung mit integriertem Display. Die Drohne startet bei einem Preis von 500 Euro.

Die Zino 2 Drohne kann 4K-Videos mit 60 FPS aufzeichnen sowie 1080p-Videos mit 120 FPS und 720p-Videos mit ganzen 200 FPS. Die Kamera verfügt über eine f2.2 Blende und einen 3-Achsen-Gimbal und einem Sony 1/2.3-Bildsensor mit 12 Megapixel. Die maximale Flugzeit beträgt 33 Minuten und es kann eine Spitzengeschwindigkeit von 72 km/h erreicht werden. Wie schon erwähnt beträgt die maximale Reichweite 8 Kilometer. Die Akkukapazität liegt bei 3.800 mAh und eine Akkuladung dauert circa 110 bis 120 Minuten. Die Drohne kann kompakt zusammengeklappt werden und der 3-Achsen-Gimbal ist abnehmbar. Die Hubsan Zino 2 bringt ganze 929 Gramm auf die Waage und hat eine Abmessung von 326 x 260 x 95 Millimeter.

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XIAOMI FIMI A3

Die XIAOMI FIMI A3 Drohne ist der kleine Bruder von der schon vorgestellten FIMI X8 SE. Die A3 kostet nur etwa 350 Euro und wirbt mit einem besonders attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Drohne weist eine Abmessung von 285 x 229 x 69 Millimetern auf. Das Gewicht liegt bei 540 Gramm. Die A3 verfügt über eine duale Positionsbestimmung, hat eine maximale Flugzeit von 25 Minuten und verfügt dazu noch über intelligente Flugoptionen. Die Fernsteuerung überzeugt mit einem integrierten FPV-Display. Die maximale Fluggeschwindigkeit der Drohne beträgt 64,8 km/h, was besonders für geübte Piloten reichlich Spaß garantiert.

Die FIMI A3 verfügt über eine 1080p-Kamera mit einem 1/3.2-Zoll-Bildsensor und kann HD-Videos mit bis zu 30 FPS aufzeichnen. Die Videobitrate liegt bei 60 Mbit/s. 4K-Videos sind leider nicht möglich. Des Weiteren ist ein 2-Achsen-Gimbal integriert. Die 2 Achsen werden mechanisch stabilisiert und es kommt noch eine dritte elektronisch stabilisierte Achse hinzu. Das Sichtfeld der Kamera beträgt 80 Grad, das lässt sich sehen.

Zum Lieferumfang der Drohne gehören der Controller, Akku, USB-C Kabel, Propeller, Ladegerät, Netzteil sowie Lade- und Übertagungskabel und ein Quick Start Guide. Ersatzteile sind verhältnismäßig günstig und es können zusätzliche Akkus für rund 30 bis 40 Euro erworben werden. Der Akku hat eine Kapazität von 2.000 mAh. Sowohl das Laden des Akkus als auch des Flugcontrollers dauert leider etwas länger. Der Akku benötigt 2,5 Stunden und der Flugcontroller sogar ganze 3,5 Stunden.

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Der Testsieger im Drohnen-Test: DJI Mavic 2 Zoom

Testsieger im Drohnen-Test ist und bleibt einfach die DJI Mavic 2 Zoom. Die Drohne von DJI ist ein absolut lohnenswertes Fluggerät, wenn das Budget vorhanden ist. Die Qualität, Verarbeitung und Funktionen sind einfach hervorragend und rechtfertigen den Preis auf ganzer Länge. Die Hindernissensorik, lange Flugzeit (31 Minuten), die stabile Signalübertragung, verbesserte Flugfunktionen sowie der vierfache, verlustfreie Zoom und die hervorragende Bildqualität sprechen einfach für sich und überzeugen. Die Software ist bei keinem anderen Hersteller so ausgereift wie bei DJI, und bietet kreativen Köpfen eine unglaubliche Möglichkeit an Content-Generierung. Für weniger als 1500 Euro kann man aktuell definitiv keine bessere Drohne kaufen.

Fazit zum Drohnen-Test

Wie Du gemerkt hast, gibt es viele verschieden Kaufkriterien und ein schon fast unüberschaubares Angebot auf dem Drohnen-Markt. Für welche Drohne Du Dich letztendlich entscheidest ist abhängig von den Anforderungen, die Du stellst und für welchen Zweck Du die Drohne nutzen möchtest. Hauptsächlich ist es aber eine Budget-Frage, denn je teurer die Drohne, desto besser ist sie in der Regel auch. 

Mein Favorit ist die DJI Mavic 2 Zoom, welche einfach auf ganzer Linie überzeugt. Allerdings macht sich das dann auch im Preis bemerkbar. Sollte Dein Budget eher geringer ausfallen, dann empfiehlt sich die XIAOMI FIMI A3 mit einem super Preis-Leistungs-Verhältnis. Für 350 Euro bekommt man hier schon eine tolle Drohne. Nur muss man hier auf die 4K-Auflösung verzichten.

Unabhängig vom Modell gibt es einige rechtliche Aspekte zu beachten und man sollte sich vor dem Gebrauch der Drohne mit diesen vertraut machen. Zum Beispiel kommt man um eine Plakette und eine Haftpflichtversicherung bei den hier vorgestellten Drohnen nicht herum. Ich habe das Thema in einem eigenen Artikel behandelt. 



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